Mitteilung zum paneuropäischen Engagement
Angesichts der jüngsten geopolitischen Ereignisse – dem NATO-Gipfel mit dem US-Präsidenten, der Verschärfung des Krieges Putins in der Ukraine, der Konferenz mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, den Handelsverhandlungen über Zölle mit Präsident Trump und der dramatischen Eskalation des israelisch-palästinensischen Konflikts – hat Ehrenpräsident Alain Terrenoire die folgende Mitteilung zum paneuropäischen Engagement verfasst.
Mitteilung zum paneuropäischen Engagement
Mit 27 Mitgliedstaaten, 450 Millionen Verbrauchern, einem der höchsten Lebensstandards weltweit und einem offenen, aber streng regulierten Markt hätte sich die Europäische Union wie eine unabhängige Macht verhalten müssen.
Angesichts der bedeutenden Ereignisse der letzten Wochen – dem NATO-Gipfel mit dem amerikanischen Präsidenten, der Verschärfung des von Putins Russland geführten Krieges in der Ukraine, der Konferenz mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, den Handelsverhandlungen über Zölle mit Präsident Trump sowie der dramatischen Eskalation des israelisch-palästinensischen Konflikts – hat sich die Europäische Union nicht nur als unfähig erwiesen, ihre legitimen Interessen und Werte durchzusetzen, sondern wurde auch gedemütigt und verachtet.
Hundert Jahre nach der Gründung der Paneuropa-Union durch ihren Gründer Richard Coudenhove-Kalergi muss uns diese für Paneuropäer inakzeptable Situation umso mehr mobilisieren, als sie zeigt, dass die Europäische Union immer noch nicht über die politischen Institutionen verfügt, die es ihr ermöglichen würden, sich zu behaupten und Respekt zu verschaffen.
Es ist unsere Aufgabe, unverzüglich zu handeln und unsere Stimme zu erheben, wo immer wir sind, um unserem paneuropäischen Engagement noch mehr als in der Vergangenheit einen Sinn zu geben – im Einklang mit der Geschichte, unserer Kultur und der europäischen Zivilisation.
Alain Terrenoire
Ehrenpräsident der Internationalen Paneuropa-Union
- Mitteilung (FR/DE/EN) (PDF)